Die Geschichte des TSC Wirges e. V.
Der Tanzsportclub Wirges e.V. (TSC Wirges) blickt bereits auf eine erfolgreiche Tanzvergangenheit zurück. Seit über 13 Jahren ist Showtanz die große Leidenschaft der 26 Tänzerinnen aus Wirges und Umgebung. Die Faszination Tanz begann mit der Leidenschaft von Eva Kaiser, der Trainerin, die 1989 die Gruppe ins Leben rief. Bereits ein Jahr später, im Juli 1990, wurde der erste Tanz auf "Love will save the day" von Whitney Houston einstudiert, aber leider nie aufgeführt. :(
Doch schon 1 Jahr später begeisterte die Gruppe mit einer Vorführung aus Aerobic, Gymnastik und Tanz bei ihren Auftritten vor der Wirgeser Bank und anlässlich des Rheinland-Pfalz-Tages in Montabaur mit "Holiday-Nights" von Dan Harrow. Für diesen ersten wichtigen und erfolgreichen Auftritt wurde sogar die Hochzeitsreise der Trainerin um 1 Woche verschoben. Ermutigt von diesem Erlebnis folgte 1992 die Teilnahme am ersten Tanzturnier. Mit dem "Hut-Tanz" auf die Musicalmusik von "A Chorus-Line" belegte die Gruppe den 7. Platz von insgesamt 11 Tanzgruppen. Begeistert und motiviert durch diesen ersten Erfolg ging es auch 1993 auf das Turnier in Siershahn, und dort belegten sie mit "Knock on Wood" Platz 9 von 12 Gruppen.
1994 galt als das "Star-Jahr" der Gruppe. Den großen Durchbruch verdankten die Mädels dem Tanz auf die Musik von Bonnie Tyler: "Holding out for a Hero". Mit viel Power und in Siegeslaune begeisterte die Gruppe nicht nur die Preisrichter und sie tanzten sich auf Platz 2!
Ein wahrer Augenschmaus - der orientalische Tanz. Ganz entgegen dem eigentlichen Stil der Gruppe ließen sie sich extra für ihre Fangemeinde des Karnevalsvereins der Karthause hinreissen, diesen Tanz als Zusatztanz einzustudieren.
Ganz außer Rand und Band und nicht mehr zu halten war die Gruppe 1996 mit dem Tanz "Excited" und gewann 1997 den 1. Platz des großen Tanzturniers von Bannberscheid in Siershahn. :) Zur Krönung dieses Ereignisses erhielt die Gruppe im selben Jahr den ersten Doppelnachwuchs: Beinahe abgesprochen kam der Nachwuchs der Trainerin und Cotrainerin zur Welt. Ohne diese beiden geht zwar nichts, dass es aber doch manchmal gehen muss, bewiesen die Mädels mit der Belegung des 4. Platz auf den deutschen Meisterschaften des DBT.
Getreu ihrer Liebe zu fetzigen und schnellen Tänzen wurde 1998 mit dem "Freedom" eingeheizt. Auch auf viel zu kleinen Bühnen und unter den kuriosesten Umständen versetzten die Tänzerinnen das Publikum bei jedem Auftritt in Extase. Somit entwickelte er sich zum meistgetanzten Privat- und Turniertanz.
1999 folgte das Debüt! Auf die Musik von Michael Jackson zeigte die Gruppe ihre Version auf "History". Der Tanz mit den teuersten und zugleich auch schönsten Kostümen wurde aus unerklärlichen Gründen nur ein einziges Mal vor Publikum aufgeführt. Wegen einer Kreuzbandverletzung der Trainerin verzichtete die Gruppe auf den nächsten Turniereinsatz und studierte lediglich für Karneval eine Notlösung ein.
Wie gut doch Notlösungen sein können, ist erstaunlich. Auf die Version der Hermes House Band des Hits "I will Survive" fetzten die Tänzerinnen wieder über die Bühne und begeisterten das Publikum.
Im September 2000 löste sich die Gruppe vom Verein des KSV Wirges und verlagerte das Training in die Räume des Fitness-Park-Michels nach Ruppach-Goldhausen. Im November 2000 folgte dann die Neugründung des TSC Wirges e. V., der im März 2001 auch offiziell als gemeinnütziger Verein eingetragen wurde.
"Neue Räumlichkeiten öffnen die Augen zu neuen Welten." So oder so ähnlich muss die Trainerin auch gedacht haben. Nachdem man sich das Musical "Saturday Night Fever" zusammen angesehen hatte, wurden die 3 besten Lieder daraus zusammengeschnitten, und der Musicaltanz war geboren. Aufgeteilt in "Jungs" und Mädels beginnt diese Show eigentlich eher ruhig, aber sehr eindrucksvoll, und steigert sich bis hin zum Ende mit sensationellen Hebefiguren. Die Kostüme strahlen mit dem Lächeln der Mädels um die Wette.
2002 brach dann das Dschungelfieber bei den Tänzerinnen aus. In grünen schlangenbestickten Kostümen heizte der TSC dem Publikum gehörig ein und versprühte einen Hauch von Urwald auf der Bühne. Der Hit von Safri Duo "Played Alive" wurde mit einer perfekten Choreographie zu einem oft und gern aufgeführten Tanz.
Mit über 20 Tänzerinnen wird fleißig weiter trainiert, und das nächste Turnier kommt sicherlich!!!