"Eine Reise um
die Welt"
2. Wirgeser Tanzfestival
15. Oktober 2005 in
Wirges im Bürgerhaus
Ein lautes Hupen tönt durch das Bürgerhaus in Wirges:
Das Traumschiff "MS Wirges" ist bereit, auf große Fahrt zu gehen. Nacheinander
strömen die Passagiere zum Check-In-Schalter (besetzt durch Petra Schwarz): eine ältere
Dame (Helga Hommrich) fährt mit dem Taxi vor und lässt sich von dessen Fahrer (Manfred
Portner) ihre vielen Koffer an den Landungssteg bringen.
Ein älterer Herr mit Hund (Udo Schwarz) und zwei junge Mädchen (Nathalie Hofmann
und Vanessa Fein) trudeln ein; auch ein Sonnyboy mit Rucksack (Markus Drewing) und eine
vierköpfige Familie (Christine Wittayer, Frank Jonas, Alice Ploeger und Nico Kaiser)
betreten das Schiff. Ein Tippelbruder (Alexander Hommrich) versucht, ebenfalls an Bord zu
gehen, wird aber weggeschickt. Nachdem die Reisegesellschaft komplett ist, heißt es für
die Offiziere (Stefanie Letschert und Marion Klein) Leinen los und Anker
lichten!. Die Reise um die Welt beginnt, und 700 begeisterte Zuschauer erleben sie
mit!
Gleich
am ersten Abend im Clubraum werden die Passagiere mit einem rassigen lateinamerikanischen
Tanz (einstudiert von Maresa Ries und Anja Hebgen mit Unterstützung von Doreen Fein und
Juliane Döring) auf ihren Urlaub eingestimmt.

Kapitän zur See (Rainer Lindermann) erklärt die Reiseroute, und Animateurin Gitti
fordert alle zum Clubtanz auf die Musik von "Amarillo" auf. Auch die Zuschauer
im Saal machten eifrig mit.
Am nächsten Morgen findet dann eine Notfallübung auf dem Oberdeck statt. Darüber informiert der Bordradiosprecher "DJ Blaubär" (Volker Burggraf), der die Reisenden auch immer mit einem lockeren Spruch auf die jeweiligen Landgänge und Abendprogramme vorbereitet.
Die
erste Station ist Irland. Hier werden wir durch die Jugendgruppe von Birgit Ploeger
mit ihrem Stepptanz zu der Musik von "Lord of the
Dance" begrüßt.

Die männlichen Fahrgäste stürmen begeistert in den örtlichen Pub, während die
ältere Dame sich auf Shopping-Tour durch die Modegeschäfte der Grünen Insel macht. Und
wieder probiert ein Tippelbruder, sich unter die Fahrgäste zu mischen vergebens.
Am Abend wird im Clubraum ein weiterer Showtanz der Erwachsenengruppe aufgeführt.
"Total Eclipse of the Heart" fasziniert Passagiere und Publikum gleichermaßen
und wird mit tosendem Applaus belohnt.

Die
Reise führt weiter durch das Nordmeer bis nach Sibirien. Als die Kindergruppe unter der
Leitung von Sandra Keil und Eva Kaiser beim Landgang einen fröhlichen Tanz auf die Musik
von Fire and Ice aufführt, wird allen trotz klirrender Kälte ganz warm ums
Herz.

Dass man dennoch den Temperaturen angepasste Kleidung tragen sollte, muss eines der
beiden jungen Mädchen schmerzlich am eigenen Leib erfahren. Sie muss steif gefroren vom
Sonnyboy per Sackkarre aufs Schiff zurückgebracht werden.
Am
Abend steht die nächste große Show auf dem Programm. Thomas Wolf singt live
Feel von Robbie Williams und begeistert damit Passagiere und Publikum, bevor
14 russische Amazonen, die in Sibirien an Bord gegangen sind, den Saal mit ihrem
"Wild Dance von Ruslana zum Kochen bringen.

Nach
weiteren zwei Tagen auf hoher See ist dann endlich der Hafen von Madras / Indien in Sicht.
Dort werden unsere Passagiere mit einem orientalischen Showtanz
begrüßt ("Rhythm is a Dancer").


Auch
ein Schlangenbeschwörer (Micael Lindermann) versucht sein Glück und wird dabei von zwei
kleinen Mädchen (Lara Kaiser und Valerie Wittayer) beobachtet. Die Urlaubsgäste werden
außerdem Zeugen eines Judokampfes (Michael und Shalin Berger, André und Marvin Wolf) und
photographieren, was das Zeug hält. Es ist deutlich zu spüren, dass sie sich im Laufe
der Reise schon alle näher gekommen sind. Am Abend wird im Clubraum der Showtanz
"Played Alive von Safri Duo vorgeführt, der Passagiere wie auch Publikum von
den Stühlen reißt.

Der
afrikanische Kontinent wird auf unserer Reise nur gestreift. Ein Landgang hier wäre viel
zu gefährlich, denn hier werden Touristen einfach in den Suppentopf gesteckt und
verspeist, wie der Showtanz der Kindergruppe von Sylvia Portner und Alexandra Merz auf das
Lied "Africa" von Rose Laurens beweist.

Auf
dem Weg nach Amerika haben sich dann endgültig zwei Herzen gefunden: Der ältere Herr und
die ältere Dame schauen auf dem Oberdeck eng umschlungen in den Sternenhimmel und
auch alle anderen bekommen Gänsehaut bei Barbara Lanschützers Livegesang My Heart
will go on von Celine Dion.

Um
den Reisenden evtl. auftretendes Heimweh zu erleichtern, veranstaltet die Crew einen
bayrischen Abend im Clubraum. Das Männerballett des Karnevalvereins Wirges unter der
Leitung von Eva Kaiser begeistert hier mit seinem Showtanz "Die Nachtigall
singt".

New
York ist dann die letzte Station der Reise. Hier wird das Schiff von den Matrosen
ordentlich geschrubbt und weil mit Musik bekanntlich alles besser geht, tun sie
dies zu In the Navy von Village People, einstudiert von Birgit Ploeger.

Die Tanzgruppe der kfd Wirges versprüht 70er Jahre - Feeling mit ihrem Showtanz
American Pie.

Dann heißt es für die Passagiere Abschied nehmen, denn die Heimreise wird angetreten. Und hier gelingt es auch endlich unserem Tippelbruder, sich unbemerkt aufs Schiff zu stehlen und die nette Dame vom Hot Dog Stand nimmt er gleich mit.
Krönender
Abschluss unserer Reise um die Welt ist die Show am letzten Abend an Deck. Die
Erwachsenengruppe heizt den Zuschauern mit ihrem Showtanz Excited von den
Pointers Sisters mächtig ein, bevor Barbara Lanschützer und Thomas Wolf mit ihrem Duett
Up Where We Belong sowie Thomas Soloauftritt Angel von
Robbie Williams für die leiseren Töne sorgen.


Zu Music was My First Love kommen dann nacheinander alle 70 Mitglieder
des TSC Wirges im Alter von 6 bis 42 Jahren auf die Bühne und demonstrieren dem Publikum
sehr eindrucksvoll, was sie alle verbindet: die Liebe zur Musik und die Freude am Tanz.

Ein farbenfroher Augenschmaus, der diesen Funken der Begeisterung auf alle 700
Gäste im Saal überspringen lässt, die unter tosendem Beifall eine Zugabe fordern.
Standing Ovations von einem absolut zufriedenen Publikum beenden eine gelungene
Vorstellung, die uns allen noch sehr lange im Gedächtnis bleiben wird.
